Playmobil

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Spielzeug -
Branchenzuordnung: Spielwaren -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Produziert wird zu 97 Prozent in der EU (davon 60 Prozent in Deutschland, der Rest auf Malta, in Spanien und Tschechien).
  • Ca. drei Prozent des Sortiments werden von Produktionspartnern in China bezogen.
  • Das Unternehmen hat sich im Rahmen des „Date Certain-Programms“ des ICTI (International Council of Toy Industries) 1) verpflichtet, nur bei chinesischen Herstellern mit ICTI-Zertifikat einzukaufen. Alle drei chinesischen Lieferanten des Unternehmens sind nach dem ICTI-Kodex zertifiziert. 2)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Ein eigener Code of Conduct von Playmobil ist uns nicht bekannt (warten auf Antwort des Unternehmens).
  • Playmobil ist jedoch Mitglied im ICTI und gilt als Vorreiter bei der Umsetzung des ICTI-Kodex für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie. 3)
  • Die Mitglieder des ICTI verpflichtet sich zu fairen, sicheren und rechtmäßigen Produktionsbedingungen, die im Verhaltenskodex des Verbandes festgehalten werden. Dies beinhaltet auch die Anerkennung der Konventionen C 138 und C 182 der Internationalen Arbeitsorganisation, die ausbeuterische Kinderarbeit verbieten.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Einhaltung des Verhaltenskodexes durch die Mitglieder wird durch externe, vom ICTI zugelassene Audit- Firmen systematisch überprüft.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Bisher sind uns keine Vorwürfe bekannt.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • 2005 rief Playmobil eine Spendenaktion für notleidende Kinder in den vom Tsunami betroffenen Gebieten Südostasiens ins Leben.
  • 2007 wurde auf Sri Lanka das „Playmobil Centre of Education“ eröffnet, in dem rund 200 Kinder kostenfreien Unterricht erhalten. 4)

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02.03.2009 09/31

Links und Quellen

  1. ICTI [zurück zum Text]
  2. fair spielt [zurück zum Text]
  3. Umsetzung des ICTI-Kodex [zurück zum Text]
  4. Aktion “Spielen und Helfen” [zurück zum Text]

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv’ reagiert. ‚Positiv’ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ’ darauf reagiert. ‚Negativ’ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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