Pentland Group

Zu Pentland Group gehören die Marken / Firmen:
KangaROOS

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Fußbälle - Schuhe - Textilien -
Das Unternehmen hat auf unsere Nachfrage an info@pentland.com am 23.02.2012 noch nicht geantwortet.

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Die Pentland Group spricht sich in ihrem Code of Conduct eindeutig gegen Kinderarbeit aus. Dies gilt nach eigenen Angaben auch für die Zulieferer. Die Zusammenarbeit mit Zulieferern wird beendet, wenn diese den Code of Conduct nicht erfüllen und an dem Verbesserungsprogramm nicht teilnehmen.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Gruppe ist Mitglied der ETI (Ethical Trading Initiative), der das Unternehmen jährlich berichten muss, wie sie den Code of Conduct durchsetzt. Kontrollen führt die ETI jedoch nicht durch.2)1)
  • In regelmäßigen Abständen beurteilt das Corporate Responsibility Team die Fabriken ihrer Zulieferer, so das Unternehmen.3)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
  • Die Textilien des Unternehmens wurden (womöglich) in asiatischen Ländern wie Indien und Bangladesh oder (womöglich) in südafrikanischen Ländern wie Lesotho oder Swasiland produziert. Aus diesen Ländern wird immer wieder über Kinderarbeit bei der Textilproduktion berichtet.
  • Ob das Unternehmen Produkte aus solchen Produktionsstätten oder Plantagen bezieht oder nicht, hat es uns nicht mitgeteilt. Soweit das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es besteht eine Zusammenarbeit mit dem Better Work Programm der ILO, welches sich mit der Verbesserung der Arbeitssituation in Ländern wie Kambodscha oder Lesotho beschäftigt und sich damit auch gegen Kinderarbeit richtet.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Als Mitglied der ETI (Ethical Trading Initiative) unterstützt das Unternehmen verschiedene Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
  • Die Pentland Group unterstützt einige Stiftungen, gemeinnützige Organisationen und Projekte, die man in einer Liste nachlesen kann.4)
  • Außerdem sendet das Unternehmen überschüssige Ware als Spende an Bedürftige.5)
  • Nach eigenen Angaben hat Pentland dazu beigetragen, dass das „Freedom of Association Protocol for Indonesia“ unterschrieben wurde.3)
  • Laut den Gruppenpolitikstandards für das Geschäftsgebaren ist sich Pentland „[…] darüber im Klaren, dass [ihre] geschäftlichen Aktivitäten die natürliche Umwelt auf verschiedene Art und Weise beeinflussen.“ (( 4. Gruppenumweltpolitik Gruppenpolitikstandards für das Geschäftsgebaren – Pentland )) Dort und auf der Internetseite erwähnen sie verschiedene Maßnahmen, die sie in diesem Rahmen für wichtig halten.6)

Quellen

  1. Gruppenpolitikstandards für das Geschäftsgebaren – Pentland [] [] []
  2.  Is ETI a certification scheme? und How do you hold companies to account? – FAQs – ETI []
  3. Ethical Trade – Corporate Responsibility – Pentland [] []
  4. Charities we support – Corporate Responsibility – Pentland []
  5. Community – Corporate Responsibility – Pentland []
  6. Environment – Corporate Responsibility – Pentland []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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