Maier Sports

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Maier Sports fertigt seine Produkte in Betrieben in China, Indien und der Türkei. Dabei gehören 90 Prozent der Fertigungsbetriebe dem Unternehmen bzw. Maier Sports ist über Joint Ventures direkt an den Textilbetrieben beteiligt.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Es gibt einen Verhaltenskodex (Code of Conduct), welcher allen Mitgliedern zugänglich ist und in die verschiedenen Landessprachen übersetzt wurde.1) Alle Zulieferer verpflichten sich demnach zur Einhaltung bestimmter Sozialstandards. Hierzu gehören das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Regelungen zu Lohn und Arbeitszeiten, Sicherheit sowie ökologische Anforderungen. Der Verhaltenskodex ist an die Regelungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) angelehnt und soll menschenwürdige Arbeitsbedingungen garantieren.2)
  • Seit dem 1. Juni 2011 ist Maier Sports offizielles Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF). Damit verpflichtet sich das Unternehmen die FWF-Richtlinien bezüglich fairer Arbeitsbedinungen in der gesamten Produktionskette umzusetzen und jederzeit kontrollierbar zu erfüllen.3)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Produktionsstätten, in denen produziert wird, werden dauerhaft und regelmäßig kontrolliert. Diese Überprüfung findet spätestens alle vier Wochen von einem Mitarbeiter von Maier Sports persönlich vor Ort statt.3)
  • Im Rahmen der Mitgliedschaft bei der Fair Wear Foundation (FWF) werden die Produktionsstätten regelmäßig und unabhängig von Einflussnahme seitens Maier Sports auditiert und zertifiziert. Im Rahmen dieser Kontrollen werden Mängel oder Verfehlungen direkt gemeldet und die Beseitigung überwacht.1)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
  • Positiv hervorzuheben ist, dass bisher noch keine Zusammenarbeit aufgrund fehlender sozialer Standards gekündigt werden musste.1)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • „PFC-frei“: 2013 präsentierte Maier Sports erstmals Funktionskleidung, die ohne krebserregende, poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC) hergestellt wurde. Bis 2020 will das Unternehmen sogar komplett PFC-frei produzieren.4)
  • „Mission Clean Function“: Ziel dieser Mission ist es, die Umwelt und die Natur – allen voran Wasser – nachhaltig zu schützen. Demnach ist jedes Kleidungsstück nachhaltig und im Einklang mit Mensch und Natur gefertigt.5)
  • Eigens für den Unternehmensbereich Corporate Social Responsibility (CSR) wurde eine neue Stelle geschaffen, die den Produktionsstätten Hilfestestellung bei sozialen Fragen gibt.1)

Links und Quellen

  1. E-Mail vom 25.03.2014 [] [] [] [] []
  2. Maier Sports Website: Unternehmensverantwortung – Sozial- und Umweltgarantie (zuletzt aufgerufen am 06.03.2014) []
  3. Maier Sports Website: Unternehmensverantwortung – Fair Wear Foundation (zuletzt aufgerufen am 06.03.2014) [] []
  4. Maier Sports Website: Unternehmensverantwortung – PFC-frei (zuletzt aufgerufen am 06.03.2014) []
  5. Maier Sports Website: Unternehmensverantwortung – Mission Clean Function (zuletzt aufgerufen am 06.03.2014) []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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