LVMH

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Leder - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Zu LVMH (Möet Hennessy Louis Vuitton) gehören außerdem die Marken

* Kenzo * Loewe * Céline * Givenchy * Fendi * StefanoBi * Emilio Pucci

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Verarbeitung der Kleidung: Frankreich, Italien

 

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Als Unterzeichner des „United Nations Global Compact“ (seit 2003) engagiert sich LVMH u.a. für die Abschaffung von erzwungener Arbeit und Kinderarbeit.1)
  • 2008 unterzeichnete LVMH den „Suppliers´ Code of Conduct“
  • Auch im eigenen Code of Conduct verweist LVMH auf ihren Einsatz gegen Kinderarbeit und jede Form der erzwungenen Arbeit.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • LVMH ist dabei, ein System für Supplier Audits einzurichten.3) Diese sollen unangekündigt, unabhängig und detailiert sein. Bei Verstößen sollen Maßnahmen ergriffen werden, die eine Wiederholung ausschließen.4)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Vorwürfe zu Kinderarbeit sind uns nicht bekannt.

 

Reaktionen

Wie hat das Unternehmen auf die Vorwürfe reagiert?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

 

Besonderheiten

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • LVMH engagiert sich vor allem für die Umwelt, aber auch im Bereich von Kunst und Kultur.
  • Zusammen mit Bono und Ali Hewson engagiert sich LVMH für einen Fair-Trade-Handel mit Afrika.
  • Da die Marken von LVMH, allen voran Louis Vuitton, zu den wertvollsten Marken im Bereich Luxusartikel zählen, ist die Verbreitung von Fälschungen, vor allem von Handtaschen, sehr beliebt. Diese Imitate werden allerdings mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von Kinderhand produziert. Auch Kinderhandel spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle.5)
  1. U.N. Global Compact []
  2. Code of Conduct []
  3. Annual Report LVMH 2010 – Link nicht mehr verfügbar []
  4. Chain Store Reaction []
  5. Harper´s Bazar: The fight against fakes – Stand: 21.01.15 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Ein Kommentar zu LVMH

  1. Kale Clemens sagt:

    es würde helfen wenn genaue Produktionsstätten genannt würden

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