Lipton

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Tee - Zucker -

Mutterkonzern: Unilever

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Lipton bezieht Tee aus 25 bis 35 verschiedenen Ländern1) .

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Lipton ist Mitglied in der Ethical Tea Partnership (ETP)2) . Diese macht Minimalvorgaben bezüglich aller wichtigen Arbeitspraktiken, welche auf dem Ethical Trade Initiative ETI Base Code basieren. Dieser wiederum ist von den ILO-Standards abgeleitet3) . Der ETI-Base Code untersagt Kinderarbeit. Zudem hält er Unternehmen dazu an, eine Politik und Programme zu entwickeln oder an diesen teilzunehmen, die für die Übertragung eines Kindes, das bei der Ausführung von Kinderarbeit vorgefunden wird, in eine qualitative Ausbildung sorgt.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Dem ETP-Standard folgend finden unabhängige Kontrollen unter anderem zur Einhaltung des Mindestalters von Arbeitnehmern statt. Diese werden von unabhängigen Kontrolleuren zyklisch durchgeführt. Je nach Größe des Produzenten führen mindestens zwei Personen die Kontrollen durch, bei denen über einen Zeitraum von sechs Stunden bis zu zwei Tagen die verschiedenen ETP-Standards geprüft werden. Im Anschluss erhält der Produzent ein Feedback mit einer Note und Verbesserungsvorschlägen. Dieser Report ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Darauf folgende Anpassungen substantieller Art werden wiederum von der ETP verifiziert.4)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Uns sind keine Vorwürfe gegenüber Lipton bekannt. Vorwürfe gab es hingegen in der Vergangenheit gegen den Mutterkonzern Unilever.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Lipton hat seit 2007 eine Partnerschaft mit Rainforest Alliance. Diese vergeben unabhängig ein Gütesiegel, wenn bestimmte Kriterien bezüglich des Schutzes der Umwelt, Tiere, Arbeiter und der einheimischen Bevölkerung eingehalten werden. Bis 2015 sollen nach Konzernbestreben alle weltweit verkauften Lipton-Tees dieses Siegel tragen5).

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01.12.2008 12/09

Links und Quellen

  1. Unilever []
  2. Ethical Tea Partnership []
  3. Ethical Trading Initiative []
  4. Ethical Partnership Monitoring Process []
  5. Rainforest Alliance Certified []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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