Gore

Zu Gore gehören die Marken / Firmen:
Gore-Tex - Windstopper

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • W. L. Gore & Associates hat „guidelines on social responsibility“ formuliert, die verbieten Kinder unter 15 Jahren (oder 14 Jahren, wenn es mit ILO Standards zu vereinbaren ist) anzustellen. Ebenso dürfen keine Minderjährigen, die zu jung sind, um die verpflichtende Schulbildung absolviert zu haben, angestellt werden. Kinder dürfen keine Arbeiten ausführen, die ihre Gesundheit, Sicherheit oder Moral gefährden. Die „guidlines“ sollen mit der UN- Kinderrechtskonvention und dem „Fair Labor Association Workplace Code of Conduct“ übereinstimmen. 2)
  • Alle Mitarbeiter erhalten eine Kopie der „guidlines“ in ihrer Muttersprache, ihre Befolgung soll Vorraussetzung für die Anstellung sein. Ebenso stellt die Einhaltung eine vertragliche Verpflichtung für beauftragte Firmen (z.B. Zulieferer, Berater, Liederanten) und andere Gore Repräsentanten da. 3)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Als Mitglied der „Fair Labour Association“ sollten jährlich 5% der Zulieferfimen Gore´s von unabhängigen Kontrolleuren4) besucht werden und außerdem sollte es dritten Parteien (Arbeitern oder NGOs z.B.) als „letztes Mittel“ offen stehen, ein Beschwerdeverfahren einzuleiten.  5).
  • Ein Bericht über Kotrollen von Gore durch die FLA war auf der Website nicht zu finden.6)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
  • Die Textilien des Unternehmens wurden (womöglich) in asiatischen Ländern wie Indien und Bangladesh oder (womöglich) in südafrikanischen Ländern wie Lesotho oder Swasiland produziert. Aus diesen Ländern wird immer wieder über Kinderarbeit bei der Textilproduktion berichtet.
  • Woher genau die Baumwolle in den Produkten des Unternehmens stammt, ist uns nicht bekannt. Ein Großteil der Baumwolle auf dem Weltmarkt stammt aus Indien, Pakistan, Usbekistan und Ägypten. Von hier sind ernsthafte Vorwürfe über ausbeuterische Kinderarbeit im Baumwollanbau und Baumwollernte bekannt geworden.
  • Ob das Unternehmen Produkte aus solchen Produktionsstätten oder Plantagen bezieht oder nicht, hat es uns nicht mitgeteilt. Soweit das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

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21.02.2013

Links und Quellen

Firmenwebsite (USA): http://www.gore.com/en_xx/aboutus/index.html

Fair Labour Association: http://www.fairlabor.org/

 

  1. zur Firmenwebsite von Gore []
  2. „GUIDELINES ON SOCIAL RESPONSIBILITY“ – Gore Associates – aufgerufen am 20.02.2013 []
  3. Associates´ Standards of Ethical Conduct – Gore – aufgerufen am 21.02.2013 []
  4. eine Liste hier []
  5. Assesment – Fair Labour Association – aufgerufen am 21.02.2013 []
  6. W.L. Gore & Associates GmbH – FLO – aufgerufen am 21.02.2013 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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