George, Gina & Lucy

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Laut Selbstauskunft produziert George, Gina & Lucy (Rechteinhaber ist  die Union Harbour Ltd. mit Sitz in Hongkong) etwa 98% ihrer Produkte in Südchina, nahe der Grenze zu Hongkong. 2% der Produkte werden in Indien produziert.

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Die Firma besitzt einen Code of Conduct, der von jeder Fabrik und Zulieferer zu unterschreiben ist. Er richtet sich nach ILO und UN Normen und/oder nationalen Gesetzen. Kinder müssen mindestens 16 Jahre alt sein und dürfen bis 18 nicht an gefährlichen Arbeitsplätzen beschäftigt sein. Hier wird explizit darauf hingewiesen, dass Kinderarbeit nicht geduldet wird. Wird ein Fall von Kinderarbeit aufgedeckt, führt das nicht gleich zum Abbruch der Beziehungen mit der Fabrik. Es muss nur sichergestellt werden, dass die Kinder in die Schule geschickt werden.
  • Weder der CoC noch weitere Informationen über die Politik der Firma in Sachen Kinderarbeit sind auf der Internetseite zu finden. Es werden keine zugänglichen Informationen für die Verbraucher bereitgestellt.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Nach eigenen Angaben hat die Firma ein eigenes Team von Leuten während der laufenden Produktionen vor Ort, so dass der Zustand an den Produktionsstandorten in China, das ganze Jahr über verfolgt werden kann.
  • Der Inhaber selbst ist 1 bis 2 mal pro Jahr in China, um die Produktion vor Ort zu kontrollieren. Bevor neue Verträge mit Firmen ausgemacht werden, wird von G,G&L klargestellt, dass alle Arbeiter 18 Jahre alt sein müssen. Diese Aussagen beruhen auf Selbstauskunft und können durch den Verbraucher nicht kontrolliert werden.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Nach Eigenaussage ist der Firma bis heute kein Fall von Kinderarbeit in ihren Produktionsstätten oder Zulieferern bekannt geworden. Nach weiterer Recherche wurden keine weiteren Vorwürfe gefunden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?


  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Links und Quellen

http://www.george-gina-lucy.com/#!/

http://www.rankabrand.org/George%2C+Gina+%26+Lucy

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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