Fruit of the Loom

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Das Unternehmen schließt aus, dass in eigenen Firmen sowie Zulieferbetrieben Baumwolle aus Usbekistan verarbeitet wird, da sich hier Vorwürfe wegen Kinderarbeit und Zwangsarbeit häufen.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Das Mindestbeschäftigungsalter bei Fruit of the Loom liegt bei 18 Jahren. Kinderarbeit wird nicht geduldet.2)
  • Des Weiteren versichert Fruit of the Loom in seinem Code of Conduct dass auch in Zuliefererbetrieben keine Kinder unter 15 Jahren beschäftigt werden.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Fruit of the Loom gibt an, dass die Einhaltung des Code of Conducts von unabhängigen Kontrollunternehmen, wie dem Better Work Programms von ILO und IFC und der  Fair Labour Association, kontrolliert werden.
  • Zusätzlich akzeptiert Fruit of the Loom auch Zertifikate anderer Kontrollunternehmen: Worldwide Responsible Accredited Production (WRAP), International Council Of Toy Industries, Inc (ICTI), Business Social Compliance Initiative (BSCI) and Social Accountability 8000 (SA8000). Dadurch soll der Kontrollprozess beschleunigt werden.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es sind keine Vorwürfe bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Engagement gegen Kinderarbeit ist uns nicht bekannt.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Fruit of the Loom bietet seinen Mitarbeitern eine Palette von Vergünstigungen an. Dazu zählen kostenlose Transportmittel für den Weg zur Arbeit oder Frühstück bzw. stark subventionierte Mahlzeiten in der Kantine, regelmäßige medizinische Versorgung und zum Teil auch Kinderbetreuung im firmeneigenen Kindergarten. ArbeiterInnen haben Zugang zu Spar- und Kreditprogrammen. Die Löhne sind doppelt so hoch wie die nationalen Mindestlöhne.4)
  • Mit Educame undEducatodos unterhält Fruit of the Loom außerdem zwei Projekte in Honduras und El Salvador die es Mitarbeitern ermöglichen fehlende Grundschulbildung nachzuholen.5)

 

  1. Fruit of the Loom – Global Presence []
  2. Email-Kontakt mit Fruit-of-the-Loom Kaiserslautern, Oktober 2005 []
  3. California Transparency in Supply Chains Act []
  4. Email-Kontakt mit Fruit-of-the-Loom Kaiserslautern, Oktober 2005 []
  5. Fruit of the Loom – Education and Training []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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