Forvert

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Leder - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Forvert lässt über andere Firmen mit Sitz in Deutschland produzieren, zu denen laut eigener Aussage eine vertrauensvolle und langjährige Geschäftsbeziehung besteht.
  • produziert wird hauptsächlich in der Türkei, China und Deutschland. Zeitweise lässt Forvert auch in anderen Ländern Asiens (z.B. Vietnam) produzieren.
  • Das für Forvert-Produkte verwendete Leder stammt aus Italien und den Niederlanden.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Forvert spricht sich explizit gegen Kinderarbeit und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse im Allgemeinen aus, hat bisher aber keinen eigenen festgeschriebenen Verhaltenskodex.
  • Die Firma beruft sich  auf die „Code of Conducts“ der Geschäftspartner, die laut Aussage des Unternehmens ausnahmslos den eigenen Werten entsprechen und nach diesen ausgewählt werden. Forvert pflegt zu den Hauptgeschäftspartnern langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen, schließt die Zusammenarbeit mit anderen Partnern aber nicht aus. Auf Anfragen zu Geschäftspartnern und Produktion gibt das Unternehmen sehr transparent Auskunft.
  • Alle uns von Forvert vorgelegten „Code of Conducts“ der Geschäftspartner nehmen Bezug auf die relevanten ILO-Konventionen.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Firma Forvert führt persönlich keine Kontrollen durch, da ausschließlich über Geschäftspartner produziert wird, die entweder auch unter eigenem Namen verkaufen oder für andere Firmen produzieren. Laut Aussage des Unternehmens werden die Produktionsstätten der jeweiligen Geschäftspartner durch diese regelmäßig kontrolliert.
  • Art und Umfang der Kontrollen ist abhängig vom jeweiligen Geschäftspartner. Einer der beiden Haupgeschäftspartner ist Mitglied der Fair Wear Foundation, was bedeutet, dass die Zulieferer regelmäßig extern kontrolliert werden. Die Produktionsstätten der direkten Zulieferer des anderen Hauptgeschäftspartners werden regelmäßig durch persönliche Besuche der Geschäftsführung kontrolliert.2)
  • Zur  Kontrolle von weiteren Subunternehmen (z.B. Rohstoffherstellung) sind die Zulieferer vertraglich verpflichtet. Da nur die direkten Zulieferer der Geschäftspartner durch diese kontrolliert werden, können ausbeuterische Arbeitsverhältnisse nicht für alle Ebenen der Lieferkette zweifelsfrei ausgeschlossen werden.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Forvert spendet B-Ware wie Reklamationen nach Afrika, Indien und Afghanistan.
  • Speziell gegen ausbeuterische Kinderarbeit engagiert sich das Unternehmen derzeit nicht.2)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?


Links und Quellen

  1. Angaben der Firma gegenüber EarthLink e.V. []
  2. Angaben der Firma gegenüber EarthLink e.V. [] [] []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.