Coca-Cola

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Orangen - Tee - Zucker -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Coca-Cola hat den Global Compact unterzeichnet, der die Bekämpfung von Kinderarbeit im Prinzipienkatalog beinhaltet. 1)
  • Coca-Cola lehnt Kinderarbeit in verschiedenen Stellungnahmen ab. 2) Das Unternehmen bekennt sich zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
  • Coca-Cola “erwartet” von seinen direkten Zulieferern, keine Kinderarbeit zu gestatten. Die Definition von Kinderarbeit orientiert sich an lokalen Gesetzen. 3) 4)
  • Coca Cola’s eigene Leitprinzipien für Zulieferer gelten nur für “direkte” Zulieferer, obwohl durch mehrfach publik gewordene Fälle von Kinderarbeit bei Sub-Lieferanten seit Jahren bekannt ist, dass dies nicht ausreicht. 5)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Das Unternehmen behält sich vor, seine Zulieferer jederzeit intern zu kontrollieren. 6)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Im November 2007 berichtet der britische Fernsehsender channel4 über Kinderarbeit auf Zuckerrohrplantagen in El Salvador, die Coca-Cola beliefern 7)
  • Vorwürfe von “Schwarzbuch Markenfirmen” zu Kinderarbeit auf Orangen-Plantagen.
  • Insbesondere aus Brasilien – allerdings kann kein direkter Bezug zur Firma Coca-Cola hergestellt werden – sind uns ernsthafte Vorwürfe über ausbeuterische Kinderarbeit auf Orangen-Plantagen bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Auf die Vorwürfe vom November 2007 hin erstellte Coca-Cola eine eigene Website , auf der die “wirklichen Fakten” zur Unternehmensverantwortung von Coca Cola dargestellt werden.
  • Zu den Vorwürfen von HRW schrieb Coca-Cola im “Citizenship Report 2004″: Auf Grund der Vorwürfe hätten sie ihre Zulieferer sofort überprüft und (wieder) festgestellt, dass diese eine Anti-Kinderarbeit-Politik betrieben. Coca-Cola arbeite mit der Zucker-Gesellschaft von El Salvador, der ILO und mehreren NGOs vor Ort zusammen an einem Programm und werde das auch in Zukunft tun. 4)
  • Wir konnten aber bisher keinen Hinweis darauf finden, dass die konkret erhobenen Vorwürfe falsch sind.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Auf seiner Webseite über Rechte am Arbeitsplatz schreibt Coca-Cola, dass eine Multi-Stakeholder-Initiative dabei unterstützt wurde, tausende Kinder von Zuckerrohrplantagen in El Salvador in Bildungs-Programme zu bringen. 9)

 

Quellen

  1. Coca Cola Mitgliedschaft in UN-Global Compact[zurück zum Text]
  2. Coca Cola – Human Rights Statement (Stand: 17.7.12) [zurück zum Text]
  3. Leitprinzipien für Zulieferer (Stand: 17.7.12 ) [zurück zum Text]
  4. COCA COLA Cititzenship report 2004 [zurück zum Text][zurück zum Text]
  5. Human Rights Watch 2004 – El Salvador: Kinderarbeit auf Zuckerplantagen[zurück zum Text]
  6. Coca Cola – Supplier Guiding Principles (Stand: 24.3.09) [zurück zum Text]
  7. Meldung vom 20.11.2007 im Weblog des Aktionsnetzwerks gegen ausbeuterische Kinderarbeit [zurück zum Text]
  8. Human Rights Watch (2004) [zurück zum Text]
  9. Coca Cola – Arbeitsplatzrechte (Stand: 24.3.2009) [zurück zum Text]

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv’ reagiert. ‚Positiv’ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ’ darauf reagiert. ‚Negativ’ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

2 Antworten auf Coca-Cola

  1. Lübcke sagt:

    Ich finde es gut ,das Firmen sich da für einsetzen ,das Kinder nicht zur
    Arbeit gezwungen werden ,du da durch die Kindheit erhalten bleibt .
    und ihr Jugendliche Entwicklung erhalten bleiben .
    Es müsste Härter Strafen unternommen werden ,dann hoffe ich ,das
    sich Firmen nicht mehr Jugendliche vergreifen werden.

    Machen Sie so weiter gegen die Arbeiten von Jugendlichen Kinder ich bin auch da für

  2. Horst sagt:

    Aktiv gegen Kinderarbeit ist gut und hilft bei Schulprojekten.

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