Blutsgeschwister

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Blutsgeschwister verpflichtet all ihre Lieferanten zu einer Unterzeichung eines Verhaltenkodexes. Dieser beinhaltet ein ausdrückliches Verbot von Kinderarbeit.1)
  • Seit Juni 2013 ist die Firma Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) und richtet ihren Code of Conduct nach den acht Arbeits-Standards der Organisation aus. Diese berufen sich auf die ILO-Konventionen 138 und 182, welche eine Ausbeutung von Kindern verbieten.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Lieferanten werden über die Mitgliedschaft von FWF informiert und müssen die Zusammenarbeit in diesem Prozess schriftlich bestätigen.
  • Die ersten Untersuchungen werden angemeldet durch die FWF durchgeführt. Das Team von FWF besteht aus drei Experten, die die verschiedenen Standards der FWF überprüfen. Zusätzlich dazu werden außer Sicht- und Hörweite Interviews mit den Mitarbeitern geführt, um an unabhängige Informationen zu gelangen.
  • Danach wird ein sogenannter „Corrective Action Plan“ erstellt, der die notwendigen Verbesserungen in den Produktionsstätten dokumentiert. Blutsgeschwister spricht daraufhin mit den Lieferanten und muss bei jedem Produktionsbesuch in der Saison die verschiedenen Kriterien überprüfen. Die Fair Wear Foundation überprüft wiederum die Entwicklung des „Corrective Action Plans“, die Blutsgeschwister anhand von Bildern, Dokumenten und Reports dokumentiert.
  • Nach einem Jahr Mitgliedschaft werden 10% der Lieferanten erneut von Fear Wear Foundation überprüft. Ein Audit ist drei Jahre gültig und muss nach Ablauf wieder erneuert werden.
  • Um die Standards optimal zu vertreten, stellt das Unternehmen sicher, dass alle Mitarbeiter mit den Richtlinien ihres Code of Conducts vertraut sind.
  • Durch die Zusammenarbeit mit FWF will Blutsgeschwister eine transparente Unternehmenspolitik verfolgen und kontinuierlich an einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen arbeiten.1)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  •  In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Das Unternehmen war bisher noch nie mit Vorwürfen konfrontiert.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Blutgeschwister spendet regelmäßig an die Organisation Ora International, die Menschen in Krisengebieten mit aller Art von Sachgegenständen unterstützt.1)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Links und Quellen

 

  1. Angaben der Firma gegenüber Earthlink e.V. [] [] []
  2. Fair Wear Foundation: Labour Standards []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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