Armedangels

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Schuhe - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Den Bauern wird nach eigenen Angaben mehr als üblich und so viel bezahlt, dass sie ihre Angehörigen davon ernähren können und nicht dazu gezwungen sind, ihre Kinder mitarbeiten zu lassen. Von der Ernte bis zum Druck sollen alle Arbeiter genug erhalten, damit sich die Familien ein Leben leisten können. Das Unternehmen versichert: 100 % keine Kinderarbeit. 2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Kontrollen laufen extern über die FLO (Fair-Trade Labelling Organizations) 3)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es sind keine Vorwürfe bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

 

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Bio-Produkte mit GOTS -Zertifikat
  • Ein Teil der Verkaufserlöse fließt in eines der drei Hilfsprojekte: Pratham e.V, Viva con agua, Laubbäume für Trinkwasserwald
  • An welches Projekt der Teil des Verkaufserlöses geht, entscheidet der Käufer nach dem Erwerb. 4)

 

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10.11.2008 14/26

Quellen und Links

Homepage von armedangels

  1. Armedangels [zurück zum Text]
  2. Die Philosphie von Armedangels [zurück zum Text]
  3. Armedangels und Fairtrade [zurück zum Text][zurück zum Text]
  4. Support von armedangels [zurück zum Text]

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv’ reagiert. ‚Positiv’ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ’ darauf reagiert. ‚Negativ’ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

4 Antworten auf Armedangels

  1. Horst sagt:

    Was sagt ihr zu folgender Recherche von ZEIT online?
    http://www.zeit.de/lebensart/mode/2010-07/produktionsbedingungen-mode-test

    Hier kommt Armedangels nicht ganz so gut weg. Wär cool, wenn ihr dahingehend auch noch mal recherchieren würdet, ob diese Zweifel an der Marke gerechtfertigt sind.

    • Lukas / EarthLink sagt:

      Hallo Horst,
      vielen Dank für deinen Hinweis. In dem Artikel der ZEIT wurde bezugnehmend auf Stiftung Warentest berichtet, dass Armedangels dort nur als “engagiert” und nicht als “stark engagiert” bewertet wurde. Die Stiftung Warentest berichtet, dass Armendangels zu viel verspreche, was eine komplette sozial-ökologische Produktion betrifft ( http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/T-Shirts-Unternehmensverantwortung-Nur-einer-stark-engagiert-4118781-4121116/ ). Hier eine 100%-ige Sicherheit über alle Produktionsschritte hinweg umzusetzen ist allerdings sogar bei einer Zertifizierung (Fairtrade, GOTS) sehr schwierig. Dieses Problem hat die gesamte Textilbranche. Die Bewertung in unserer Unternehmensliste erfolgt jedoch nur bezüglich Kinderarbeit. Da sich Armedangels als Unternehmen mit sozial-ökologischen Ausrichtung klar gegen Kinderarbeit ausspricht, von GOTS und Fairtrade zertifiziert ist (also auch unabhängige Kontrollen stattfinden), uns keine Vorfälle von Kinderarbeit bekannt sind und sich das Unternehmen für (Kinder-)Hilfsprojekte einsetzt, wurde eine durchgehend grüne Bewertung abgegeben. Das ist sehr gut, bedeutet aber nicht, dass es nicht auch noch besser gehen würde.

      Gruß, Lukas

  2. Ulrike Biernoth sagt:

    Wo bekommt man Kleidung von euch….
    es wäre nett wenn die Geschäfte mitveröffentlicht würden.

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