
Produktionsorte
Woher kommen die Produkte oder Vorprodukte bzw. wo wird produziert?
* Apple lässt seine elektronischen Geräte in China produzieren. Weitere Produktionsorte sind uns nicht bekannt.
Unternehmenspolitik
Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?
* Apple besitzt einen firmeneigenen Code of Conduct, der Kinderarbeit strikt untersagt. Der Kodex beinhaltet außerdem Richtlinien zur Arbeitszeit und zur Bezahlung der Arbeiter. Der Verhaltenskodex schreibt den Zulieferern vor, dass die Zulieferer sichere Arbeits- und Lebensbedingungen garantieren müssen. Des Weiteren verpflichtet Apple sich und seine Zulieferer konsequent umweltfreundliche Methoden einzusetzen.1
*Apple ist der Fair Labor Association (FLA) beigetreten, die sich weltweit für bessere Arbeitsbedingungen einsetzt2
Kontrollen
Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?
* Folglich Apple’s “Suppliers Code of Conduct” lässt Apple Kontrollen (sog. Audits) bezüglich der Einhaltung der Vorschriften durchführen. Die Ergebnisse dieser Kontrollen sind in einem jährlichen Abschlußbericht festgehalten und im Internet abrufbar.3
* Kontrollen erfolgen durch von der FLA akkreditierte, unabhängige und externe Inspektoren. Die Ergebnisse der Inspektionen werden der Öffentlichkeit in Jahresberichten zugänglich gemacht. Die Kontrollen erfolgen jedoch nicht flächendeckend.
Vorwürfe
Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?
* In der Vergangenheit hat es Vorwürfe gegeben, dass bei einer Zuliefererfirma in China Kinder arbeiteten. Von Apple daraufhin durchgeführte Kontrollen ergaben jedoch keine weiteren Hinweise auf Kinderarbeit. Allerdings konnten Missstände bei Arbeitszeiten (Arbeitszeiten von mehr als 60 Stunden/Woche) und Unterbringung der Arbeiterinnen und Arbeiter aufgedeckt werden.4
* Apple veröffentlichte in einem eigenen Bericht, dass bei einem chinesischen Zulieferer 11 Kinder unter 15 Jahren beschäftigt wurden, obwohl in China das Mindestalter 16 Jahre ist. Auch sei die Höchstarbeitszeit von 60 Wochenstunden überschritten worden.56
Reaktionen
Wie hat das Unternehmen auf die Vorwürfe reagiert?
* Apple hatte auf die erstgenannten Vorwürfe mit eigenen Kontrollen bei dem betreffenden Zulieferern reagiert. Bei diesen Kontrollen wurde zwar festgestellt, dass die Arbeiter in dem Werk länger als erlaubt arbeiten, Kinderarbeit wurde bei den Kontrollen jedoch nicht entdeckt. Auf die Missstände bei den Arbeitern hat man mit einem konkreten Aktionsplan reagiert.7
* Über die zweitgenannten Vorwürfe (aus Februar 2010), die von Apple zugegeben und selbst veröffentlicht wurden, liegen uns noch keine gesicherten Erkenntnisse über ergriffene Maßnahmen vor. Apple kündigte jedoch an, sich von entsprechenden Zulieferern zu trennen.8
Soziales Engagement
Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?
* Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.
Bemerkenswertes
Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?
* Apple nimmt alte Computer und i-Pods wieder zurück und entsorgt sie. Nach eigenen Angaben sei die Entsorgung umweltfreundlich und es fänden keine Exporte in Drittweltländer statt. Dadurch könne vermieden werden, dass Kinder bei der Beseitigung des Elektronikschrotts beteiligt werden.9
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Alle Angaben nach unserem Wissensstand vom: 29. November 2010 00:00
11.12.2008 13/38
Links und Quellen
- Apple [zurück zum Text]
- Mitgliederliste der FLA[zurück zum Text]
- Apple [zurück zum Text]
- Blog: Aktiv gegen Kinderarbeit [zurück zum Text]
- Meldung in unserem Weblog vom 1.3.2010 [zurück zum Text]
- {{http://alt.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/_media/firmen/apple_menschenrechtereport.pdf">Apple Supplyer Responsibility Progress Report 2010}} [zurück zum Text]
- MacWelt.de [zurück zum Text]
- qwertz.net : areamobile [zurück zum Text]
- Apple [zurück zum Text]





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