Alnatura

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Ananas - Bananen - Kaffee - Kakao - Orangen - Palmöl - Reis - Tee - Zucker - Salz -
Branchenzuordnung: Lebensmittel -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Alnatura ist ein Naturkost-Handelsunternehmen. Das heißt, dass Alnatura seine Produkte nicht selbst herstellt, sondern sie von rund 100 Naturkostproduzenten herstellen lässt.1)
  • Zulieferer von Alnatura produzieren zu 80% in Deutschland und zu 20% in angrenzenden europäischen Ländern.

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Alnatura distanziert sich von Kinderarbeit und arbeitet ausschließlich mit Herstellern zusammen, die an sich selbst und an ihre Lieferanten hohe Ansprüche bezüglich sozialer Standards stellen und somit der Unternehmensphilosophie „Sinnvoll für Mensch und Erde“ gerecht werden.3) ,4)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Alnatura kontrolliert seine Naturkosthersteller nicht. Die Naturkostproduzenten kontrollieren allerdings ihre Zulieferer und Produktionsstätten.3) Für nähere Informationen zu den Zulieferern siehe bspw. Lebensbaum2) , Rapunzel5) oder Assisi Garments6) .
  • Die Zulieferer sind Alnatura vertraut, weshalb deren Zertifikate über die Einhaltung der Standards ausreicht und es keiner weiteren Kontrolle durch Alnatura bedarf.4)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Im ÖKO-TEST-Ratgeber „Essen und Trinken 2013“ werden verschiedene Schokoladen darauf getestet, wie fair sie produziert werden. ÖKO-TEST bewertet eine Schokolade von Alnatura mit „überwiegend unfair“. Laut ÖKO-TEST bemüht sich Alnatura nicht missbrächliche Kinderarbeit zu verhindern.7)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Unterstützung des gemeinnützigen Mitarbeitervereins „Alnatura hilft! e.V.“, der soziale Projekte fördert3)
  • Benefizaktionen zugunsten örtlicher Initiativen im Rahmen von Filialeröffnungen, etc.3)

 

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Links und Quellen

Mitteilung von Alnatura an EarthLink vom 18.12.2008

  1. Mitteilung von Alnatura an EarthLink vom 18.12.2008 []
  2. Homepage Lebensbaum [] []
  3. Mitteilung von Alnatura an EarthLink vom 18.12.2008 [] [] [] [] [] [] []
  4. Telefonat mit Alnatura vom 13.01.2009 um 11/30 Uhr [] []
  5. Homepage Rapunzel []
  6. Homepage Assisi Garments []
  7. ÖKO-TEST-Zeitschrift „Ratgeber Essen und Trinken 2013“ – Genuss und Verdruss – Anmerkungen, S. 103 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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