Phillippinen ersuchen die internationale Gemeinschaft um Hilfe bei Ermittlungen über Kinderarbeit

Bild: © n.v. -

Alarmierende Befunde über ansteigende Kinderarbeit in südphillippinischen Provinzen (Agusan del Norte, Agusan del Sur, Surigao del Sur und Surigao del Norte) führen jetzt zu verstärkter Zusammenarbeit der politischen Kräfte!

Trotz umfassender verfassungsrechtlicher Bestimmungen zum Schutze der phillippinischen Jugend sowie diverser gesetzlicher Regelungen zur Kinderbeschäftigung bis in ein Alter von 15 Jahren, konnte das zuständige National Statistics Office einen Anstieg der Kinderarbeit in den Jahren 2001 bis 2012 feststellen. 1)

Abgeordnete des phillippinischen Kongresses forderten nun das “Committee on Welfare of Children” dazu auf, zusammen mit dem “Department of Labor and Employment” der Phillippinen und der UN-Menschenrechtskommission die Befunde zu ermitteln um Gegenmaßnahmen treffen zu können.

Die “Batang Kalabaw”, wie die Kinderarbeiter auf den Phillippinen auch benannt werden, verrichten Lastarbeiten im Holztransport, bei denen die getragenen Gewichte in der Regel das eigene Körpergewicht weit übersteigen. Darüber hinaus werden  sie beim Transport ganzer Holzstämme, unter abschüssigem und oft feuchtem Gelände, unzumutbaren Gefahren ausgesetzt und erhalten dafür einen verschwindend geringen Lohn.

Das massive Vorkommen von Kinderarbeit mit über 5,5 Millionen phillippinischen Kindern lässt das Parlament zu dem Schluss kommen, dass nationale rechtliche Bestimmungen nicht ausreichend Schutz bieten können und internationale Hilfe benötig wird.

  1. Der Artikel des Business Mirror ist leider nicht mehr verfügbar. [zurück zum Text]
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