Indien: 44 Kinderarbeiter aus Ledermanufakturen befreit

Bild: © n.v. -

In Neu-Delhi wurden letzte Woche 44 Kinder aus sieben Ledermanufakturen gerettet. Die jungen Angestellten, die aus dem Bundesstaat Bihar in Nordindien stammen, waren 16 bis 17 Stunden am Tag bei der Fertigung von Schuhen, Taschen und Geldbeuteln tätig. Sie mussten in verschlossenen Räumen ohne angemessene Belüftung arbeiten. Die Erzählungen der Kinder zeigen deutlich, wie schlecht junge Arbeiter behandelt werden. Während ein Neunjähriger der Presse mitteilte, dass er auch mit Fieber arbeiten müsse, erzählte ein anderer Junge, dass er häufig von seinem Arbeitgeber geschlagen wurde. Die Intervention wurde von Delhi Polizei, der Arbeitsgruppe zur Beseitigung von Kinderarbeit und den Aktivisten der lokalen NGO Bachpan Bachao Andolan (Save the Childhood Movement BBA) durchgeführt.

Vier Betriebsbesitzer wurden festgenommen und werden bald vor Gericht wegen Verletzung des Gesetzes zur Kinderarbeit gestellt.

 

Link zum Artikel (englisch)

Über gosia / EarthLink

Übersetzerin, Dolmetscherin, Lehrerin; Wenn ich nicht gerade meine Masterarbeit in Internationalen Beziehungen an der TU Dresden schreibe, recherchiere ich im Rahmen meines dreimonatigen Praktikums bei Earthlink zum Thema Kinderarbeit, verfasse Blog-Einträge für die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“, schreibe Firmen bezüglich ihrer Politik zur Kinderarbeit an und kümmere mich um die Vervollständigung und Nachbesserung der Informationen auf der Kinderarbeitshomepage. Ich beteilige mich auch am Projekt „Drogen Macht Welt Schmerz“ und recherchiere für die Initiative „Facing Finance“.
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