Russland will die Adoption russischer Kinder durch ausländische Bürger stoppen

In Russland wurden neue Einzelheiten zur Misshandlung russischer Kinder bekannt, die von amerikanischen Bürgern adoptiert worden waren. Ende 2010 wurde in den USA in einem TV-Programm über die körperliche Misshandlung von Zwillingen aus Russland in einer Mormonenfamilie in Alaska berichtet. Gegen die Pflegeeltern wurde inzwischen ein Strafverfahren eingeleitet. Als Folge davon betont Russland erneut die Notwendigkeit einer unverzüglichen Unterzeichnung eines Vertrages mit den USA über die Adoption von Kindern. Ohne diesen kann Russland das weitere Schicksal der adoptierten Kinder nicht weiterverfolgen. Der Bevollmächtigte für Kinderrechte, P.Astachow erklärte, wenn sich die Unterzeichnung des Vertrages aus bürokratischen Gründen bei beiden Seiten verzögert, dann wird Russland gezwungen sein, die Adoption russischer Kindern durch US-Bürger auszusetzen und ein vollständiges Verbot der Abwanderung russischer Minderjähriger zu erlassen. Zur Zeit kommen in Russland mehr als 30 % der adoptierten Kinder in ausländische Familien. In den letzten 20 Jahren sind in den USA 17 adoptierte russische Kinder wegen Misshandlung und Folter umgekommen. Zum Artikel auf russisch

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